Aufrufe: 0 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 20.10.2026 Herkunft: Website
Bei einem Transformator dient der stationäre Kern als Hauptkernbaugruppe. Die Primär- und Sekundärwicklungen haben typischerweise die Form eines geschlossenen rechteckigen Rahmens und sind auf gegenüberliegenden Seiten dieses stationären Kerns gewickelt. Der bewegliche Kern, der in der Mitte des rechteckigen Rahmens eingesetzt ist, sorgt für einen variablen Magnetpfad. Durch die Bewegung dieses Kerns wird der Ausgangsstrom, in diesem Zusammenhang der Schweißstrom, reguliert.
Die Wicklungen auf dem stationären Kern bilden einen Elektromagneten, wobei der bewegliche Kern als Teil dieses Magnetkreises fungiert. Wenn die Spule erregt wird, treibt die resultierende elektromagnetische Kraft den beweglichen Kern an, um die Kontakte gegen die Federkraft zu drücken und dadurch den Schalter zu schließen. Transformatorkerne werden im Allgemeinen aus Siliziumstahlblechen hergestellt, da Siliziumstahl ein hochpermeables magnetisches Material ist. Es erzeugt innerhalb einer bestromten Spule eine hohe magnetische Flussdichte, was die Gesamtgröße des Transformators deutlich reduziert.
Ringkernbleche können nahezu luftspaltfrei verarbeitet werden, wodurch ein Stapelfaktor von über 95 % und eine magnetische Flussdichte von 1,5 bis 1,8 T erreicht werden. Folglich kann der elektrische Wandlungswirkungsgrad von Ringkerntransformatoren über 95 % liegen. Der luftspaltfreie Aufbau des Ringkerns sorgt für einen äußerst niedrigen Leerlaufstrom und verhindert eine Überhitzung im Dauerbetrieb.
Das Volumen eines Ringkerntransformators ist etwa halb so groß wie das von U-Typ- oder E-Typ-Transformatoren. Da keine Luftspalte vorhanden sind und die Wicklungen gleichmäßig um den Ringkern verteilt sind, ist der Magnetkreis im Wesentlichen geschlossen. Dieses Design minimiert Streufluss und elektromagnetische Strahlung und bietet gleichzeitig eine starke Immunität gegenüber externen magnetischen Störungen. Daher ist keine zusätzliche Abschirmung erforderlich und der Einbau in verschiedene komplexe elektronische Geräte verursacht keine elektromagnetischen Störungen.